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19.02.2026 à 18 Uhr: Leipzig - Bürgerverein Messemagistrale
Straße des 18. Oktober, 10a (nahe REWE)25.02.2026 à 17 UIhr: Leipzig - Allee-Center Grünau
Buchhandlung Thalia |
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Wie war das im Mittelalter? Nur edle, hochherzige Ritter und fiese, hinterhältige Ritter-Halunken? Rittergruppen, die sich fortwährend auf einem „Turnei“ oder „Buhurt“ vor vielen edlen Damen, hochrangigen Würdenträgern und bunten Fahnen für Ruhm und Ehre schlugen?
Wie lebten damals die Menschen? Das Rechtsbuch „Sachsenspiegel“ des Eike von Repgow, geschrieben in der Zeit der Romanhandlung, gibt im Teil "Landrecht" Auskunft: Unser Held Ripertus stand als Sohn eines Pfarrers (Kegel, Bankert, Unehelicher) mit Verbrechern auf der untersten Stufe in der Hierarche der Stände. Zweikämpfe von Rittern unterlagen der Entscheidung von Richtern, ihre Rüstung durften sie in einem solchen Kampf nicht tragen. Auf Ehebruch stand die Todesstrafe. Gab es für die Region östlich der Saale eine spezielle Bestimmung? Wie stand es mit den Abgabepflichten der Bauern? Wie lebten jüdische Mitbürger in jener Zeit? Auf welche Weise verlief ein Gerichtsprozess? Zugleich stellen sich weitere Fragen: Gab es trotz Kirche heidnische Kulte? Wie gestaltete sich das Zusammenleben von Sorben und Deutschsprachigen östlich der Saale? Auf welche Weise erfolgte die Steigerung der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Wie wurde der Geldumlauf in jener Zeit gefördert? Welchen Wert hatte die Schriftlichkeit? Ripertus erlernte diese Kunst von seinem Vater. Im Ripertus-Buch geht es um einfache, kluge und engagierte Menschen mit ihren Freuden, Sorgen und Nöten! |
Oeverbos Verlag, Leipzig
ISBN 978-3-911115-32-2 print
Preis: 23,00 €, zuzüglich Porto
Kauf: Buchhandlung Südvorstadt (Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. / HTWK)
Bestellung: https://ripertus.oelssner.net

Nachfragen zum Buch, Lesungen: Joachim Oelßner, Mail: nkisi@gmx.net