Das Buch erzählt in 19 Kurzgeschichten von Kongolesinnen und Kongolesen, von Traditionen und der Macht der Großfamilie. Ihr wird Individualität, auch die Ehe, untergeordnet. Die Kurzgeschichten zeigen zugleich, wie sich Frauen wehren.
Das Meinungensbild von Lesern:
Prof. Dr. Godula Kosack In "streng patriarchalen Gesellschaften" sind "Frauen völliger Willkür von Männern ausgeliefert. ...Äußerst lesenswert!"
Gerd Reicherdt Das Buch "bietet einen tiefen Einblick in die leider noch immer präsenten und in großen Teilen der zentralafrikanischen Gesellschaften dominanten Lebensrealitäten."
Dr. Thomas Friedländer Die(zu)treffenden Anekdoten, die das „System“ Großfamilie im Guten wie im Schlechtenbloßlegen,enthalten viel Wahrheitsgehalt und Transparenz, ein prächtiges Mosaik, farbenfroh und geistreich! Im wahrsten Sinne des Wortes: Fabelhaft!
Faida Tshimwanga: Geboren in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo, lernte sie in einer Großfamilie früh Polygamie, Gewalt und patriarchalisches Verhalten kennen.
In diesem Buch geht es um turbulente Jahre zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Leipzig, die die Stadt noch heute prägen.Der Thomanerchor, eine Bürgerschule und das Hospital Sankt Georg wurden gegründet. Der Bau der Pleißenburg begann dort, wo sich heute das Neue Rathaus befindet.
Handwerker. Ritter, Kaufleute, Pastoren, Vögte und Fürsten, Männer und Frauen, Deutsche und Sorben, sie alle kommen in dem Roman zu Wort. Etwa 50 Jahre zuvor gewährte der Markgraf Leipzig das Magdeburger Stadtrecht.
Machtpolitik zu Beginn des 13. Jahrhunderts Das Kloster Pegau forderte 1215 mit Unterstützung des Magdeburger Erzbischofs und des Papstes vom Meißner Markgrafen Dietrich die Summe von über 7.000 Silbermark. Zum Vergleich: Für 10.000 Silbermark erhielt er von dem deutschen Kaiser die Ostmark zugesprochen. Als der bereits exkommunizierte Markgraf diese Zahlung verweigerte, verhängte der Erzbischof ein Interdikt für die Bistümer Merseburg und Meißen. Daraufhin wurden die Gottesdienste eingestellt, ebenso jede Taufhandlung und das Verabreichen der Sterbesakramente. Nun zahlte der Markgraf doch. Wenige Tage danach erfolgte am 5. Dezember in Eisenberg ein Mordanschlag auf ihn, einen Tag später brachten seine Gegner Leipzig vorübergehend in ihre Gewalt. Übrigens, der Buchtitel „Was soll vergrabenes Gold …“ entstammt einem Gedicht des Minnesängers Heinrich von Morungen. Es geht um Wahrheit und ihre Akzeptanz - ein in jeder Zeit berechtigter Anspruch.