Wissenswertes zu Ripertus und zum Buch

Stationen von Ripertus' Lebensweg und zur Handlung des Buches:

Fakten:

Beginn und Ende der Romanhandlung sind belegt: Sie reicht von einer Schenkung des Giebichensteiner Grafen an die Naumburger Kirche, 1209 auf der Gerichtsstätte Mettine, bis hin zur Ermordung des Inquisitors Konrad von Marburg 1233. Das Rechtsbuch „Sachsenspiegel“ des Eike von Repgow, geschrieben in der Zeit der Romanhandlung, gibt Auskunft über die damaligen Lebensbedingungen. Sie finden sich im Roman wieder. 


Spören bei Zörbig, Geburtsort von Ripertus

Hier wurde Ripertus sich seines rechtlosen Kegel-Standes bewusst.

 
Giebichenstein bei Halle

Zwei Söhne des Burggrafen drangsalierten
lebenslang Ripertus und seine Frau Uta auf vielfältige Weise. Ripertus fand oft eine Antwort, leider nicht immer ...



 
Spannungsbogen

Dieser resultiert aus den Rechtsvorstellungen im 13. Jh. (Sachsenspiegel), darunter
  • den Machenschaften der Söhne des Giebichensteiner Grafen gegen Ripertus und seine Frau,
  • dem dörflichen Leben, u.a. dem Zusammenleben von Sorben und Deutschsprachigen, Abgabepflichten der Bauern, Hunger und Probleme mit einem neuen Pflug sowie
  • die Inquisition und die zögerlich aufkommende Schriftlichkeit.  

Herausforderungen

Ripertus findet mutige, auch überraschende Antworten.

Finale

Morde, Rache, aber auch Erfreuliches




 
 
 
 


 
 

 

Kirche in Teuchern

In dieser Kirche wurde Uta getauft, hier heiratete sie Ripertus, auf dem hiesigen Friedhof wurde sie beigesetzt.

 

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Die Burg des Grafen Heinrich III. von Sayn

Ripertus' Schwager diente hier als Ritter. War er an einem Mord beteiligt?

 

 
Irgendwo hier beim Hof Capella (bei Marburg) erfolgte am 30. Juli 1233 die Ermordung des Inquisitors Konrad von Marburg und seiner Gesellen.

Wer waren die Täter?



Aus einem Gespräch zwischen Ripertus und seinem Schwager Jonas, Ritter unter Graf Heinrich III. von Sayn, zur Frage der Gewaltenteilung:

„Wer weiß, was einem König einfallen würde, sollte er weltliche und geistliche Autorität vereinen. Ich denke, es ist besser, wenn solch geballte Macht nicht in einer Hand liegt. … Ich persönlich halte die Trennung der Macht von Papst und König für ein göttliches Geschenk!“ (S. 484 / 85)




Zum Begriff „Mohr“
Ein Wortwechsel auf S. 249 im Ripertus-Buch über den Neubau des Magdeburger Doms führte zu einer Diskussion über den Begriff "Mohr" auf der Webseite der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft e.V. Seine Bedeutung in der deutschen Geschichte ist beachtlich, auch für unsere Zeit. Ausführliches dazu auf: 
www.dafrig.de  


Viele Fragen - einige Antworten finden sich im Ripertus-Buch!